Herberge Saint-Jean-Pied-de-Port

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Herberg Saint-Jean
Herberge Saint-Jean

Von März 2003 bis Mai 2014 haben wir am Fuß der Pyrenäen eine mittelalterliche Stadtwohnung umgebaut und dort, zusammen mit circa 150 freiwilligen Helfern, mehr als 28 000 Pilger aus aller Welt empfangen. Das war eine gewaltige Erfahrung!

Unsere alte Herberge stand in Saint-Jean-Pied-de-Port. Der Baustil ist typisch baskisch: dicke Mauern, prächtige Holzflure, ein geräumiges Treppenhaus, und in den traditionellen Farben: rot und weiss. Es ist eines der ältesten Häuser in Saint-Jean. Die Fassade haben wir 2009 restaurieren lassen: Der Verputz ist entfernt worden, wodurch das alte Fachwerk wieder zum Vorschein kam.

Allmählich merkten wir, dass diese Herberge 'fertig' war und es entstand die Idee eine neue Herberge am Camino anzufügen.
  
Durch einen wundervollen Zufall stellte es sich heraus, dass unsere besten baskischen Freunde, Joxelu und Jakline, gewillt waren, die Herberge in Saint-Jean-Pied-de-Port weiterzuführen. Sie machen dies unter dem Namen Beilari. Das ist baskisch und bedeutet: Pilger.
  
Durch einen noch wundervolleren Zufall gerieten wir selbst in den Weiler Le Chemin, Gemeinde Anthien, nahe Vézelay. Wir nahmen unseren 'alten' Namen mit: 'L'Esprit du Chemin' in ... Le Chemin.

 

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Fotobuch

Herberge: 2003–2014 (von: Klaas Mors und vielen anderen Fotografen).

Une halte sur le chemin (2011)

Im Auftrag des französischen Senders KTO drehte Chloë eine Sendung über die Aufnahme von Pilgern in Saint-Jean-Pied-de-Port, der letzten französischen Etappenstadt vor der Überquerung der Pyrenäen. Das nebenstehende Video zeigt die Aufnahmen in unserer Herberge (Französisch).

Video (2012)

Video von Bets Evers in unserer Herberge aufgenommen.